Allgemeine theologische Bibliothek — 9.1778 [VD18 90309928]

Seite: 272
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1778/0282
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
272

Anzeigen
XIX, l Z sind die Worte 2p aus Verseh» im
innern Rande ausgelassen, wodurch nun die unr
rer den Varianten bestndliche Note rn unvers
stündlich wird.
Bs.
Oe notai-ili illo T^gc^ariT IcribsnZi irMtuto
Ouc. I, 6z. 8crip>1rt ^r^enro-
i-aü 1774. 2 Bogen rn 4.
^lllher Hal die Worte: e^oeche 'icvaeppyL'
L?! 7°o opo/xoe cevT'L übersetzt: er schrieb UNl)
sprach; er heißt Johannes. Wonach es denn
viele so verstanden haben, als wäre ihm während
dem Schreiben die Zunge gelöset worden, so daß
er das, was er da geschrieben, auch zugleich ger
sagt hätte. Andre haben das so vecstanr
den, als wenn er eö heimlich bey sich gesagt hätte,
oder sie haben es auch auf das Schreiben selbst
gezogen, und dasselbe ein stummes Reden ge-
nannt. Dieft Erklärung ist sehr alt, und schreibt
sich schon vom Tertullian her. Noch andre hal-
len das Wort für einen bloßen Pleonasmus.
Eine vierte Meynung hält es endlich für einen
Hebraismus, und nimmt an, das Wort
sey hier wie gebraucht. Er widerlegt alle
vier Meynungen, und die letztere besonders aus
dem Grunde, weil der folgenden Worte zu wenig
wä-
loading ...