Allgemeine theologische Bibliothek — 10.1778 [VD18 90309928]

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/ermord kebrmci et cklal^Lici. F
Hiedurch wird man gewöhnt, das gewisse und zu-
verläßige von dem noch zweifelhaften zu unter-
scheiden. Von der Sucht, alles aus dem arabi-
schen herleiten und erklären zu wollen, müssen
wir den Hrn. Prof, völlig frey sprechen, wie sich
dies auch von einem ächten Lehrling des Hrn. R.
Michaelis schon im voraus vermuihen ließ, und
wir müssen gestehen, daß er überhaupt die Ab-
wege, für welche Hr. Michaelis in seiner Beur-
therlung der Mittelrc. warnet, ziemlich glücklich
vermieden, und dessen Narhgebungen und Vor-
schläge bey seinen Verbesserungen größtentheils
sehr gut genutzet habe; wie wir dann auch gefun-
den, daß er oft, nicht damit zufrieden, die Be-
deutung berichtiget zu haben, auch noch die Quel-
len jener falschen, bisher gewöhnlichen Bedeu-
tung durch ganz kurze Zusätze: ira vul^o ex
Ikralmud. er Rübbin. oder auch: lie Surimi
verr. Inrr. tecl lnäle, angezeiget hat.
Ferner müssen wir es billig rühmen, daß er,
besonders bey Wörtern aus dem Thier- und
Pflanzenreich, und da, wo es auf die Gebräuche,
Sitten und Gewohnheiten, der oriental. Völker
ankömmt, die besten und neuesten Neisebeschrei-
bungen zu Rache gezogen hat, wie er denn
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