Allgemeine theologische Bibliothek — 10.1778 [VD18 90309928]

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der Kirchenväter.
Verfasser ausgedrückt hat, sondern übersetzen.
Der Verlust des Hegesippus ist, nach dem, was
wir von ihm kennen, zu urtheilen, gar nicht zu ber
dauern; es war das elendeste, einfältigste Ge-
schmiere, was sich denken läßt. Bey Gelegenheit
der Klagen des Dionysius von Korinth, über die
Verfälschung feiner Briefe, merkt der Hr. V. an:
"er sey geneigt zu glauben, daß die Bischöffe selbst
einer des andern Briefe verändert, und die darr
in befindlichen, ihnen anstößigen, Ausdrücke aus-
gestrichen hätten." Von den christlichen Schu-
len zu Alexandrien giebr er S. 122 einen sehr gu-
ten, und in dem Allen gegründeten Begrif; so
wie von dem in vrele Dunkelheit gehüllten Streit
über die Pascha-Mahlzeit. Hingegen ist das nicht
so ganz richtig, was ec von der Zahl der griechk
schen Übersetzungen sagt, die Ongenes gebraucht;
oder wenigstens drückt er sich zu undeutlich darüber
aus, wenn er, nach vorherangeführten sechs Ueber»
setzungen, sagt, Origenes habe bey den Psalmen
gar noch drey andre Uebersetzungen, gehabt, wor-
aus man fast schließen sollte, als wenn er dabey
neun gehabt; da doch Hr. R. wohl nur sagen
wollte, er habe außer den vier bekannten, noch
drey andre gehabt. In der Rede B. X. Kap. 4,
nennt doch Eusebius Christum offenbar den zwey.S
ten nach Gott, und sagt von ihm, daß er auch im
Stande
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