Allgemeine theologische Bibliothek — 10.1778 [VD18 90309928]

Seite: 135
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(lom^eriäium Ikaeok. äoAmaticV.
sam und so wenig entscheidend, daß er vielmehr,
mit vieler Unparcheylichkeit, die Gründe dafür
und dawider neben einander hinseßt, oder auch
die vornehmsten der verschiedenen Meynungen der
Reihe nach hererzählet, und denn den befer oder
Zuhörer darüber urcheilen läßt. Oder wenn er ja
am Ende selbst urrheilet, so geschiehst es zwar mit
vieler Fceymüthigkeit, aber dabey auch mit so vier
lem gesunden Verstände, und mit so vieler Mäs-
sigung, daß gewiß auch der, der nicht gleicher
Meynung mit ihm ist, nicht Ursach hat, unwillig
darüber zu werden, sondern, wenn er vernünftig ist,
einen Mann, der so denkt und lehret, nothwenbig
schätzen muß. Die Beweise davon kann man fast
überall, vorncmlich aber in der behre von den Wun-
derwerken (S.4s), den Weissagungen (S«84»8s),
der Dreyeinigkcit (S. 117. i r8), der Erbsünde
(S. 17z), der Genugthuung (S, 190), dem
ulalvimo ckecreto (S. isg), und an mehreren
Orten finden, und damit man sich ohngesähr einen
Begrif von seiner Art zu verfahren machen könne,
so will ich hier den 2Z i sten §. von der Ewigkeit
der Höllenstrafe abschreiben. Oe äurarioue fta-
ium zDEuarum, heißt es daselbst, in uU'am<4'ae
zartem (kilftmwri koket. ^!ii, ea8 kem^iter-
NQ8 5ore et omni earimras eile 6rae ftbi
suaekeut; ift quoä äiölis 8.8. (§. swtec. cirt.)
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