Allgemeine theologische Bibliothek — 11.1778 [VD18 90309928]

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und anderer schweitzerischer Gottesgel. 19
mäße Art gehalten. Man vermied dabey alle
vorige Misbräuche, und that auch die Altäre aus
den Kirchen weg. Zwingli hatte kurz vorher we-
gen seiner Meinung vom Abendmahl, nach wel-
cher ist soviel heißt, als es bedeutet, mit dem
zwcyten Stadtschreiber Joachim am Grät einen
heftigen Streit, indem derselbe sehr darauf be-
stand, daß bey den Sacramenten diese Bedeutung
nicht könne angenommen werden. Denn dieBey-
spiele, welche Zwingli anführte, da ist, anstatt be-
deutet, gebraucht wird, waren von Gleichnissen
entlehnet. Zwingli konnte sich nicht gleich auf
ein Beyspiel, dergleichen man verlangte, besinnen;
hatte aber die Nacht darauf einen Traum, in wel-
chem, da er mir dem Stadtschrecher hierüber
stritt, ihm jemand zurief: warum er nicht antwor-
te, was 2 B. Mos. 12, n stehet: denn es ist das
Pascha des Herrn. Weil er von demselben
schreibt: ibi ex improvilo vilu8 ett, Monitor
säeste. ^ter- luerit, an aldus, nifti! memini.
Lomnium enim narro: so hat dieses seinen Fein-
den, die diese bekannte Redensart nicht verstan-
den , oder nickt verstehen wollten, Gelegenheit ge-
geben, diese Erklärung einem bösen Geiste zuzu-
schreiben, womit sie aber nur ihre Thorheit ver-
lachen haben. Zwingli hat hernach seine Mei-
nung vom Abendmahl in einem besondern Buch
B r noch
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