Allgemeine theologische Bibliothek — 11.1778 [VD18 90309928]

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Versuch
klärt, z. E. Matth. 4 über die Versuchung ChrL-
sti r Kor. 7, s. Ep»ch 2, 2 u. a. m. Sie alle
hieher auszuheben, würde zu weitläuftig seyn;
eö wird niemanden, dem es um richtige Schrift-
erklärung zu thun ist, gereuen, dies Buch ganz
durchzulefcn.
Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit dee
,Erklärung, was Danwucn und dämonische
Menschen wären. Hier ist derV. mehrentheils
dem Hrn. D. Semler gefolgt, ob er wohl hie
und da von ihm abgeht. Gleich in dem Begrif
der Dämonen ist der V. nicht mit dem Hrn. TU
Semler einig. Er glaubt, und wir haben schon
immer eben das gedacht, daß sich die Juden um
ter Dämonen wirklich böse Geister vorgestrig
haben, denen sie alle schlimme Krankheiten und
Nebel, deren natürliche Ursachen sie nicht ent-
decken konnten, zuschrieöen. Daher sind ihm
alle Unglückliche, die mit schweren, ungewöhnli-
chen, fürchterlichen, und überhaupt mit solchen
Leiden behaftet waren, deren natürliche Ursachen
nickt gleich in die Augen fielen, Menschen, deren
Krankheiten für unheilbar gehalten wurden und
mit einer merklichen Zerrüttung und Unordnung
dei Gemüthö, mit heftigen Schmerzen und son-
derbaren Zufällen verbunden waren, und daher:
für unmittelbare Wirkungen eines oder mehre-
rer
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