Allgemeine theologische Bibliothek — 11.1778 [VD18 90309928]

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sonderlich kleinerer Schriften. 34z
Neuen Testaments. Ich gebe sie keineswegs für
vollkommen aus. Aber ich darf sagen, daß ich
ehrlich und eifrig mich bestrebet habe, diese Ar«
beit der Vollkommenheit näher zu bringen. Vor-
reden und Anmerkungen sind ganz weggelasse»
worden, wiewohl mit dem Vorbehalt, euch, das
Gute davon, im Commentar wieder zu geben»
Der so gedehnte und paraphrastischschleppende
Matthäus ist um sehr vieles abgekürzt worden.
«Tvükommne Präcision war nicht möglich, wenn
der gemeine Leser, nach meiner Absicht, durch
Matthäus die übrigen Evangelisten verstehen ler-
nen sollte. Doch sind überall (auch in den Brie-
fen Pauli) die Umschreibungen, wo ich sie unbe-
schadet der Deutlichkeit (denn diese werde ich im
Neuen Testament der Delicatesse des Kenners
nie aufopfern) wegbringen konnte, vermiede»
worden. Die meisten fremden Worte: Instru-
ction, Religionssocietät rc. habe ich abgeändett,
weil ich fahe, daß sie so vielen zuwider waren.
Selbst das unschuldige Wort, Fabel, hat, weil es
ohne Nachtheil der Wahrheit geschehen konnte,
den Schwachen zu Liebe seinen Abschied erhalten»
Alle griechische Worte, die in der ersten Ausgabe
aus Versehen waren weggelassen worden, sind
in ihre Rechte wieder eingesetzt. Die kritisch
verdächtigen Stellen sind durch kleine Schwaba-
V s cher
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