Hermbstaedt, Sigismund F. [Hrsg.]
Allgemeine theologische Bibliothek: Bibliothek der neuesten physisch-chemischen, metallurgischen, technologischen und pharmaceutischen Literatur — Berlin, 12.1779

Seite: 17
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nebst dem Leben Constantins. 17
schichte, selbst auch die neueste. Das ist nun
gewiß sehr richtig geurtheilt; aber wenn er vor-
hersagt, eö wären keine hinlängliche Gründe da,
Wunder zu Ausgang des zweyten Jahrhunderts
zu leugnen: so können wir ihm darin nicht Recht
geben. Denn, ohne uns hier auf den Midleton
zu berufen, sollten wir meynen, eö wären großen-
teils dieselben, weshalb wir jetzt die Wunder
in der Catholischen und Protestantischen Kirche
leugnen. Im 6ten Buche S. 4Z7 geschieht der
Hexaplen des Origenes Erwähnung. Hr. Str.
ist ganz richtig der Meynung, daß selbige des-
halb so genennt worden, weil äusser dem hebräi-
schen Text, der in 2 Columnen auf zweyerley
Art, nemlich mit hebräischen und griechischen
Buchstaben geschrieben war, sechs griechische
Übersetzungen in denselben enthalten waren.
Äusser der Stelle hier im Eusebius beruft er sich
auf eine andere im Epiphanius und auf die Na-
tur der Sache, da die Tetraple fo genennt wor-
den, weil sie 4 griechische Ueberfetzungen zusam-
men enthielte u. s. w. Um die Sache noch mehr
zu bestätigen, hat er noch 2 andere Stellen im
Epiphanius ausgesucht, und in der Übersetzung
beygefügt, woraus eben das erhellet. Im 7ten
Buche S. s9l sagen die Bischöfe auf einer der
Antiochemschen Synoden unter andern, daß ein
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