Hermbstaedt, Sigismund F. [Hrsg.]
Allgemeine theologische Bibliothek: Bibliothek der neuesten physisch-chemischen, metallurgischen, technologischen und pharmaceutischen Literatur — Berlin, 12.1779

Seite: 111
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einer freyern theologischen Lehrart. 1i r
nicht zum Besten in die geistliche Historie eines
Christen gezogen hat, welche von Juden redeten,
die sich auf ihre gesetzliche Cerimonien so viel
einbildeten rc. Aber, warum ist Hr. Semlee
hier nicht fteymüthig genug, geradezu, und ohne
fernere Umschweife zu sagen, daß die Theorie
vom Glauben, welche in dem kirchlichen System
gäng und gebe ist, keinen Grund habe? Rec»
hat sich immer noch am besten mit der Erklärung,
welche Teller und Pistorius in feinen Zusätzen
zum Hartley geben, beruhiget. Wenn ich Christo,
als meinem höchsten, besten Lehrer zu meiner
Glückseligkeit traue, und von ihm, als dem einzi-
gen Führer zu meinem Glück, das höchste nur
mögliche Glück erwarte, so glaube ich an ihn,
das heißt, so bin ich fest überzeugt, daß er mich
glücklich machen werde. — So fallen gewiß
auch alle, besonders zur Zeit der Reformation
geführte polemische Fehden weg. Soll ich Zu-
trauen zu Christo als meinem besten Lehrer haben,
so muß ich mich auch den Bedingungen schlech-
terdings unterwerfen, die mich allein, wenn ich
sie erfülle, zu einem solchen Zutrauen berechtigen.
Also muß ich mich seinen Gesetzen Unterwerfen?
denn dies sind die Bedingungen- lme non.
Der Artikel 6e juliisicmione, den Hr. Seni-
ler von S.ss6--s67 historisch und dogmatisch
durch-
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