Hermbstaedt, Sigismund F. [Hrsg.]
Allgemeine theologische Bibliothek: Bibliothek der neuesten physisch-chemischen, metallurgischen, technologischen und pharmaceutischen Literatur — Berlin, 12.1779

Seite: 115
DOI Heft: DOI Artikel: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1779/0125
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
einer fteyern theologischen Lehrart. i r§
baren Weitschweifigkeit viele Mängel und Um
Vollkommenheiten. Die gewöhnliche Definition
mag Zeugniß ablegen, wie viel noch in dem Lehr-
begriff geändert werden muffe, wenn der Gebrauch
derselben die religiösen Empfindungen erwecken
soll, die er zur Absicht hat, Sacra memum, sagen
die Kompendien, eck arckio lacra, lockemnck, cli-
vinckus inckitrita, c^ua Oeu8 per minickerium
ckominck, lud viübick et exteruo elememo, cum
verdo inckitutioni8 coujuucto^ rem caeleckem
et So lange man noch zu sehe
an dem Ucbernatürlichen, Mystischen und Ge-
heimnißvollen klebet, das man darinnen finden
will, ohne zu untersuchen, ob man es auch wirk-
lich gesunden habe, wird man den seligen Nutzen,
den eine fromme Feyer dieser würdigen Uebungen
gewiß gewähret, entweder gar nicht, oder doch
bey weitem nicht in dem Grade empfinden, wie
Man ihn bey einer vernünftigen Ueberlegung
empfinden könnte. In der ersten christlichen
Kirche schien auch die wahre eigentliche Bedeu-
rung gewisser und allgemein auögebreitet zu seyn,
Und eben daraus kann auch die Würde, mit dee
die ersten Jünger und Schüler Jesu das heilige
Abendmal feyerten, hergeleitet werden. So be-
zeichnete der Ausdruck, SacrameutUm mitMtio-
womit man die Taufe benennte, richtig und
H 2 him
loading ...