Hermbstaedt, Sigismund F. [Hrsg.]
Allgemeine theologische Bibliothek: Bibliothek der neuesten physisch-chemischen, metallurgischen, technologischen und pharmaceutischen Literatur — Berlin, 12.1779

Seite: 238
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danken, und daher haben ihm, wie er selbst in
der Einleitung des vorhabenden Buchs sagt
(S. XXIU), seine Freunde zum vftern gerarhen,
sich mit jenen Arbeiten allein zu beschäftigen und
sich mit Philosophie und Theologie weiter nicht
zu befassen ; allein er findet bey diesen Wissen?
schäften, wie es scheinet, mehr Vergnügen, und
wenigstens gesteht er, daß jene, die ihm den mei-
sten Ruhm erworben, ihm weit mehr Gegner und
Verdruß zugezogen, als diese, daher er sich am
liebsten denen Geschäften überläßt, die zu gewis-
sen Zeiten den mehresten Reih für ihn habem
Vermuthlich rührt es von einer Veränderlichkeit
des Gemürhs her, daß er so mannichfachen Ar-
beiten nachgeht-. Das bewundernswürdigste ist,
daß seine Schriften mit Beyfall oder doch mit
solcher Begierde ausgenommen worden, daß sie
beynahe allesamt, in kurzer Zeit, zu wiederholten
malen haben müssen aufgelegt werden, wie ich
hey jeder, der weiterhin zu erwähnenden, mit
einem Worte zu erinnern gedenke. Er hat sich
aber als Gottesgelehrter, als Lehrer der Sprach-
kunst, der Redekunst und der Sitten, als Staats-
klügler, vorzüglich aber als Naturforscher und
Scheidekünstler gezeigt, und ist feit ein Paar
Jahren, mehr als zuvor, mit philosophischen oder
metaphysischen Untersuchungen beschäftigt» Das
Feld
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