Hermbstaedt, Sigismund F. [Hrsg.]
Allgemeine theologische Bibliothek: Bibliothek der neuesten physisch-chemischen, metallurgischen, technologischen und pharmaceutischen Literatur — Berlin, 12.1779

Seite: 253
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nehmungöwürdig, daß er sie weiter auszubreiten
und zu erläutern suchte. Hartley's Buch ist im
Deutschen bekannt. Man kennt feinen Grundsatz,
nach welchem er allen Vorrath der menschlichen
Erkenntniß zu einem Werke der Gewohnheit
macht, indem erste aus der Zugesellung der Ideen
herleitet, und die physische Ursache der Ideen un-
mittelbar in den Schwingungen der Nerven sucht»
Dr. Priestley redet in seinen Erläuterungen des
Hartley, die er 1774 herausgab*), zwar vorläufig
ebenfalls von den Schwingungen, so wie auch von
den zusammengesetzten und allgemeinen Begriffen,
er schränkt sich aber doch vorzüglich auf die Zuge-
sellung der Begriffe ein, und erklärt nicht nur aus
jenen, sondern vornemlich aus der Association, den
Verstand, Begriffe, Gedächtniß, Einbildungs-
kraft , die geistigen Vergnügen und geistigen
Schmerzen, als: Ehrbegierde, Eigennutz, Sym-
pathie , moralisches Gefühl u. s. w. Er schließt
mit Sätzen über die philosophische Nothwendig-
kett und behauptet davon: i) daß die Religion
einen freyen Willen — das Wort in dem prakti-
schen und alltäglichen Sinne genommen — oder
ein willkührliches Vermögen über unsere Leidem
schäften
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