Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

Seite: 35
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1779a/0045
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
rmd Diedenchs hämische Grammatik. 35
niffe anzuseheu; begreift aber auch aus der vom
Hrn. Hirt in seiner oriental. Bibliothek vorge-
legten Berechnung von dem großen Mgang und
den häufigen Auflagen derDanzischenGramma-
tik, daß wohl nur wenige Gegenden sich eines
gleichen Vorzugs zverden rühmen können,) —
aber nur zum Gebrauch bey Vorlesungen, oder
zu einer Anleitung die hebr. Sprache zu erlernen
(wenn man auch gleich nicht eigentliche Anfänger
nimmt; ja wenn sie auch, nach Hrn. Michaelis
Vorschlag, schon vorher das Arabische gelernt
hätten), kann er diese ausführliche hebr.Sprach-
lehre unmöglich für bequem halten, und ganz un-
begreiflich ist es ihm, wie der Verf. vermuthen,
oder auch nur wünschen kann, daß "dieses Lehr-
buch auch in niedrigem Schulen und Gymnasien
"eingeführt werden möchte," Vorrede S. VIII.
Die hergebrachte Gewohnheit, daß man in der
hebr. Sprache glaubt, von allen Veränderungen
einen Grund angeben zu müssen, (da es doch, wie
auch Hr.Diederichs in seiner Vorrede ganz rich-
tig erinnert, schon hinreichend ist, wenn man nur
weiß: so redeten nun die Hebräer), dünkt mich,
könne nicht anders, als aus dem jüdischen Vor-
urtheil von einer innern Heiligkeit der hebräischen
Sprache hergeleitet werden, vermöge dessen man
sie als von einer ganz verschiedenen Art und viel
C 2 hö-
loading ...