Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

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4O Hezels hebräische Sprachlehre,
converlivi bur. S. 60, dünkt uns allerdings die
einzige richtige zu seyn; dem Ree. war sie zwar
nicht neu, doch erinnert er sich nicht, sie in Schrif-
ten so gut ausgeführt zu finden, als hier. — Das
Historische vom Alter des Gebrauchs der hebr.
Buchstaben als Zahlen S. 8r f. hat uns sehr
gefallen — auch verdient die Vermuthung über
den Ursprung und die Zeit der Erfindung der Vo-
kalzeichen S»io7f. allerdings eine sorgfältige
Prüfung. Wir müssen uns aber hier begnügen,
sie blos anzuzeigen und den Liebhabern der bibl.
Kritik zu weiterer Untersuchung zu empfehlen.
Sehr richtig ist, obwohl nicht ganz neu, was
§. Z7 vom Kibbutz gejagt wird, daß es keines-
weges ein dem Schurek entgegenstehender kurzer
Vokal fey; sondern daß die Punktatores, wenn
sie in einer Sylbe, wo ein U gelesen werden soll-
te, kein i fanden, in welchem sie das Schurek
sehen konnten, alsdenn anstatt des Schurcks ein
Kibbutz unter dem Consonanten gesetzt. Bey
der Lehre vom Schwa rühmt Hr.H. (Vorr. S.
XI.) daß er vieles berichtigt, und besonders auch
das Ungegründete der gewöhnlichen Eiutheilung
des Schwa in das stumme (czuietceri8) und laut-
bare (mobile) §. gezeigt habe; es gebe durch-
aus kein lautbares Schwa. Rec. pflegt die Sa-
che so vorzustellen: Wenn die Hebräer im Anfän-
ge
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