Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

Seite: 169
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des n^ren Bundes. ZwcyLer Theil. 169
Denn wo Hr. Michaelis keine Veränderungen
vorgenommen hat, kann daraus nichts weiter ge-
folgert werden, als daß er, wenn auch seine Be-
hauptungen angefochren sind, die Gründe seiner
Gegner nicht stark genug gefunden habe, um
seine bisherige Meynung zu ändern; und so er-
klärt er sich auch selbst hierüber in der Vorrede
zu diesem Theil. Da wir vermuthen können,
daß manche ^eser dieser Bibliothek die vorige Aus-
gabe dieses Werks nicht besitzen; so wollen wir,
wie beym ersten Theil (man sehe den io. Band
dieser Bibliothek) geschehen ist, den Hauptinhalt,
doch ohne die Ueberschrift eines jeden Paragra-
phen abzuschreiben, anzeigen, und, ohne uns
bey dem Bekannteren aufzuhalten, blos das
Wichtigere oder was dem Herrn Ritter eigen ist,
auszeichnen.
Nachdem er das Nöthige von dem Nahmen
und der Anzahl der Evangelien §. 120 ange-
merkt, kommt er §. 121 - t2z aus die anschei-
nenden Widersprüche in denselben, und trägt
sehr richtige und brauchbare Grundsätze bey der
Harmonie der Evangelisten vor, die an sich auch
sehr einleuchtend, und daher schon von mehreren
eingeftanden, aber freylich nicht allezeit mit glei-
cher Sorgfalt angewandt worden sind; ein Bey-
fpiel einer richtigen Anwendung dieser Regeln
L. s giebt
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