Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

Seite: 175
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Les neuen Bundes. Zwepter Theil. 175
Beym Evang. des Markus wird gezeigt, wie
Petrus Antheil daran gehabt, um dadurch das
göttliche Ansehen desselben desto mehr zu erhär-
ten. (Ree. glaubt, daß hiezu das einstimmige
Zcugniß der altern Kirche schon hinlänglich sey,
so gut als wir um dieses Zeugnisses willen be-
haupten , daß jene Schriften den Matthäus,
Markus u. s. w. wirklich zum Vers, haben.) —-
Die Nachricht von dem sogenannten
xcho ^larci zu Venedig kann aus dem izten Th.
der Oriental. Bibl. S. 129 f. ergänzet werden.
Von Lukas wird S. 924 behauptet, "daß seine
"göttlicheEingebung nicht gleiche Gewißheit mit
"der Eingebung anderer Bücher des N. T. ha-
"be."—- Eben so heißt eö S. 864: "Matthäi
"Ueberseßer (denn das Hr. M. glaube, daß Mat-
thäus sein Evangel. hebräisch geschrieben habe,
wird doch den meisten unserer Leser bekannt seyn)
"war nicht untrüglich," und dadurch meynt Hr.
M. könnten manche Widersprüche und Zweifel
leichter gehoben werden.— Daraus, daß Lukas
rn der Ap. Gesch. von Kap. 17, 1 bis Kap. 2,7
von Paulo und dessen Begleitern in der dritten
Person redet, folgert Hr. M. (S. 926), und
wie dem Rec. dünkt, nicht ohne Grund, daß Lu-
kas in der Zwischenzeit nicht bey Paulo gewesen,
wenn er aber meynt, daß dies bisher den Schrift-
forschem
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