Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

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284 Michaelis on'ent. und lieget. BiblioLH.
Hrn. Kenn, nicht getadelt, sondern nur gesagt,
er sey gegen seine Leser wenig gefällig gewesen,
z. E. S. 68, 71. Manchmal zeigt er, daß
Hr. K. ihn unrecht verstanden, als: wenn er ihn
beschuldigt, daß er die Masora für zu gleicher
Zeit verfertigt halte; und ihm Sachen schuld ge-
be, dafür er nicht könne, wenn Hr. K. so oft die
Fehler in der Vergleichung des Casselschcn Codex
dem Hrn. M. beymißt, so zeigt dieser ganz um-
ständlich, daß er mir allem Fleiß die einzelnen
Blatter nochmals durchgeschen, und wo Verse-
hen seyen, angezeigt habe, wenn aber diese denn
doch nickt verbessert worden seyen, könne dies
ihm nicht zur Last gelegt werden. Worin« denn
Hr. M. allerdings Recht hat. So zeigt er auch,
daß Hr. K. ihm Unrecht thue, wenn er glaubt,
Hr.M. habe sich für seine Mühe bezahlen lassen,
und bey dieser Gelegenheit nimmt Hr. M. eine
ziemlich hohe Miene an: S. 99: cum,
Vuo more, !muc mibü Aratiam recicias, ut ac-
ce^tX taMiille mercec!i8
aL 6iviüc cum guclitoribus
jutimu!e8. Manchmal sucht er auch den Worten
seines Gegners eines solche Wendung zu geben,
oder Schlüsse daraus herzulciten, damit der an-
dre wohl nicht zufrieden seyn dürste: So wenn
K. sagt, er habe mit Fleiß zu verhüten gesucht,
daß
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