Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

Seite: 307
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1779a/0317
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
sonderlich kleinerer Schriften. 307

Men als des neuen Testaments, wobey ebenfalls
verschiedene Erinnerungen gemacht werden kenn-
ten; denn auf die Kemuniß der zu jedem Buche
gehörigen historischen Umstände, und auf den
Gebrauch der Kirchenväter. Die hebräische
Sprachkenntniß des Ongenes wird wchl zu sehr
herabgesetzt. Unter den neuern Auslegern wird
mit Recht Grvtitts empfohlen, den auch nur
Stümper und Einfältige zu verachten pflegen.
Im dritten Abschnitt wird von der eigentlichen
Auslegung der heil. Schrift selbst gehandelt, und
dieser Abschnitt in fünf Hauptstücke eingetheilt,
in deren erstem sich der Verf. mit der Beurthei-
lung der Theile der ganzen Bücher der h. Schrift,
oder einzeler Stücke derselben und ihrer allge-
meinen Einrichtung beschäftigt. Billig muß je-
der Ausleger, wenn er nicht straucheln will, ehe
er zur Auslegung schreitet, das Buch oder Ka-
pitel in seine gehörigen Abschnitte abtheilen, weil
daraus die Absicht, die der Schriftsteller bey die-
sem oder jenem gehabt, deutlicher wird. Rich-
tig ist es auch, daß der Ausleger sich dabey an
die alten Abteilungen in Kapitel und Verse nicht
kehren müsse, da diese unzähligemale unrichtig
sind, und daß er sorgfältig auf die zuweilen et-
was langen Parenthesen Acht geben müsse. DaS
zweyte Hauptstück ist überschrieben, von der Be-
U A stim?
loading ...