Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

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sonderlich kleinerer Schriften. 3 AZ
eines Beweises, geschweige eines Hauptbewei-
ses in dieser Lehre bedienen? Nicht als ob er von
dem darüber geführten Streit nichts wüßte- Al-
lerdings hat er davon gehört! und wie sollte er
nicht? Er hat ja, laut der Zuschrift an den Hrrw
Superint. Rchkopf, in seinen academischen
Jahren die grosse Ehre genossen, von dem-
selben in den Grundsprachen unterrichtetzu wer-
den; es kann nicht fehlen, daß gelegentlich die-
ses Streits nicht erwähnt seyn sollte; allein, das
Unglück hat gewollt, daß er die Sache nicht woh!
gefaßt hat, und auch aus der Acht gelassen, was
allem Vermuthen nach Hr. Nehkopf erinnert
haben wird, daß die Stelle zu dem vermeinten
Beweise nicht mehr tauglich sey; es wäre denn,
daß der Jünger über den Meister ist, und daher
rechtfertigt sich Hr. M.Pft in einer kurzen Note,
daß und warum er die Stelle für ächt halte;
aber sreylich auf eine Art, wie manS macht, wenn
man nicht weiß, worauf es eigentlich bey dem
Streite ankommt. Diese Stelle, sagt er nehm-
lich v. 7, wird von einigen Gelehrten für strei-
tig gehalten! (nein, nicht die ganze Stelle, son-
dern nur von den Worten an: im Himmel, der re.)
andre aber halten sie mit mehr Grunde für rich-
tig, (was mögen sie für mehr Grund haben?
man höre:) indem sie schon von einigen Kir-
chenvätern
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