Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

Seite: 335
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1779a/0345
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
sonderlich kleinerer Schriften. zz5
finden, daß eben die streitigen Worte rv
o - - - kv ?->? um des Zusammenhanges
und Johannis Absicht wegen, überflüßig sind)-
Jesus nennt selbst diese drey Zeugen Joh. 8, i8.
I s, 26. (Wohl! Folgt denn daraus, daß eine
zuverläßig eingeschobene Stelle ächt sey, weil
Christus was ähnliches saget?) Endlich: wenn
Jesus Joh. io, gQ sagt: Ich und der Vater
sind eins, so kann man eben sowenig begreifen,
wie alle drey eins sind (Nicht begreifen? Der
Vers, lese nur v. 54. Zs. Z6. da findet er die Er-
klärung aus Jesu eignem Munde. In der vor-
habenden Stelle kann doch wohl Hr. P. durch
das Ems seyn v. 7 nicht die Einigkeit des Wesens
sondern nur des Zeugnisses verstehen; denn sonst
hätte ja Johannes nur Einen Zeugen genannt,
da er deren doch drey nennen wollte; wenn er
aber sagt, daß die drey auf das eine ZeUgniß
einstimmen, so ist alles klar; überdem wird ja
auch nicht einmahl v. 8 vom Vater, Sohn und
Geist gesagt, daß sie eins sind, sondern von dem
Geist, Wasser und Blut, das ist von Christi
Tod und Auferstehung, von den Wundergaben
und von der Taufe, bey welcher diese Wunder-
gaben empfangen wurden, daß sie eins sind, oder
die göttliche Gefandfchaft Jesu bestätigen! Hr.
M. Pf. mag aber überhaupt gar nicht wissen,
daß
loading ...