Allgemeine theologische Bibliothek — 13.1779 [VD18 90309928]

Seite: 339
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1779a/0349
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
sonderlich kleinerer Schriften. 339
EcichlM' hätte wohl mit mehr Bestimmung davon
reden können , wie ferne und in was für Art?
der Prediger seinen Vortrag auf die heil. Schrift
gründen müsse, um doch nicht die Auslegung zur
Hauptsache zu machen: allein, in einer so kurzen
Abhandlung ließ sich nicht altes sagen. Sie ist
sonst in einem guten und leichten Styl vorgetragen.
En.
Auf zwey Bogen in 8» hat Hr. D. Pifanski
eine Abhandlung drucken lassen: Oe errore
IrenXi in (leterminaueia gerate Lkritki. Re-
Uom. 1778-
An der Hauptsache ließ sich viel neues nicht sar
gen. Der Titel zeigt schon, daß der Hr. Dr. es
für einen Irkthum ansahe, wenn Irenäus in
der bekannten Stelle (^6v. i^LreO !. 2. e. 99.
42) saget, daß Christus im Holen Jahre sein
Lehramt angetreten, und im 50ten gekreuhigt sey.
Doch hat der Hr. Verf. diese Behauptung aufs
neue in Erwägung gezogen- weil Voltaire aus
derselben Veranlassung genommen hat, die Evans
gellsten der Falschheit und Unrichtigkeit zubezüchs
Ligen. Er bemerkt demnach, daß Irenäus sich
selbst widerspreche, indem er vorher ganz richtig
drey Österfeyern Christi bemerkt hatte; daß er
sich dieser Uebertreibung nur in der Hiße des
P 2 Streits
loading ...