Allgemeines kritisches Archiv — 1.1777

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rioni imerpreris um so mehr an die Seite ge-
sezc zu werden, als jene sich auf das Neue
Test, einschränkt, T. Buch aber sich fast mehr mir
dem A. T. beschäftigt. So wenig wir mit
unferm Ürtheil dem Werth andrer ähnlichen
Schriften zu nahe treten wollen: fo wissen wir
doch wirklich jungen Srudirenden, deren Ge-
schmack noch nicht durch künstliche Hypothesen
verdorben worden ist, kein bessres Handbuch
dieser Art zu empfehlen, worum so viel Kon
len8 und fo viele gesunde Grundsätze herrschen,
und welches zur ersten Bildung eines Ausle-
gers heil. Schrift dienlicher wäre, als dieses.
Da es selbst nicht mehr neu ist, so bemerken
wir nur, um denen, die eö noch nicht kennen,
einigen Begrif von dessen Inhalt zu geben,
daß es aus zween Theilen besteht. Der erste,
der falsche Grundsätze der Auslegung verhüten
oder zerstören soll, enthält, nach Anzeige des
ersten Kapitels, in den folgenden fünfen die
mit vieler Difcretion widerlegten falschen Prin-
cipien der römischen Kirche, der Fanatiker,
der Coccejaner oder vielmehr aller, die allent-
halben die Wörter der heil. Schrift so viel wirk-
lich bedeuten lassen, als sie bedeuten können,
endlich des dechriffirenden Gussetius, der alle
wahre Mittel, den Sinn ebräifcher Wörter
zu entdecken als ungültig herunterfetzen wollte.
( Ungern*vermissen wir doch die nähere Erör-
terung der gewiß ohne viele Präcision nicht
leicht zu beantwortenden Frage: vom Gebrauch
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