Allgemeines kritisches Archiv — 1.1777

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tigkeit, da e6 ihm am Reize fehlt, der seine
Kräfte zur Vorstellung dieser Vollkommenheiten
anspornr. Ist aber die Vorstellung des Un-
glücks so stark, daß sie die Vorstellung von den
Vollkommenheiten völlig verdunkelt, rmd sogar
der Reiz zur Thärigkeit und der Seele unter-
drückt, so entsteht wiederum keine vermischte,
sondern eine bittere Empfindung voll reiner Un-
lust, welche die Seele niederschlägt, und sie vor
dem Gegenstand, der sie hervorbringl, fliehen
macht.
Was er ferner vorn Interesse sagt, und vor-
nemlich wie er im Zusätze die Frage: Ob Tugend
und Schönheit Gegenstände der Vernunft oder
Gegenstände des Gefühls sind, beantwortet,
wird jeden ^cser von des Verfassers Scharfsinn
und philosophischen Kenntnis der Seele über-
zeugen. Uns ist es wenigstens sehr unterrichtend
gewesen.
(Alton. Reichspostr.r i St.)

Ankündigung neuer Bücher.
i- aus dem Schwickertschen Musen-Alb-
mcwach bekannte Dichter Schmohl, ist als or-
dentlicher Lehrer, bey dem Dessauischen Philan-
lropin angestellet worden, von dem Hr. Magist.
P z Man-
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