Allgemeines kritisches Archiv — 1.1777

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femgung allerdings einem bischöflichen Archivar
Vorbehalten war. Herr Abbe Grandidier be-
nuzte alle Gelegenheiten, welche seine Stelle
rind seine Umstande ihm verschaffen, aus den
Quellen zu schöpfen, und seiner Geschichte, die
in einer guten Schreibart verfaßrist, Gründ-
lichkeit zu verschaffen. Der erste Band, dem
ungefähr noch fünf oder sechs folgen werden,
geht von der Gründung des Christenthums im
Elsaß bis auf das Jahr 8l?. Er kheilk sich
in vier Bücher, deren drey das Leben der ein
und dreyßig ersten Bischöfe, das vierte eine
umständliche Beschreibung des KirchsprengelS
und aller und jeder Stiftungen dieses ersten
Periods enthält. Am Ende des Bands
ist eine Sammlung der zu diesem Theil ge-
hörigen Urkunden angehängt, von denen je-
doch eine Anzahl in den folgenden zweyten
Band verspüret worden, um ihn dem ersten
gleich stark zu machen.
Noch ist dem Werk eine Vorrede vorange-
sezt, worinnen der Verfasser von dem Ge-
schichtsschreibern des Bißtums und des Elsas-
ses, die ihm den Weg gebahnt, Nachricht giebr.
Dahin gehören die Reimen des Bischofs Er-
kenbald, Jakob Twingers von Koenigshofen
Chronik, Wimphelings Werke, von denen
Herr von Riegger zu Freyburg erst im vorigen
Jahr ein Verzeichnis und Auszüge geacben,
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