Allgemeines kritisches Archiv — 1.1777

Seite: 339
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeines_kritisches_archiv1777/0357
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
3Z9

MNkS in und äusser Landes häufig auSkhei-
len, und nusfiel dem damaliger! Concrol-
leur, dem ehrlichen Herrn d'Invau. Aber
der Kanzler nahm sich des Abbe' an, und
der Minister mußte von seinen Bemühungen
wider ihn abstehn, wurde auch bald darauf,
wider den Rach des Herzogs von Choiseul,
entlasten, und Terrai selbst an seine Stelle
gesezk. Er fieng dabey an, einen gierigen und
dummstolzen ersten Commis ^wieder in Dien-
ste zu nehmen, den sein Vorgänger abge-
schäft halte. Unverzüglich hemmte er die
Ablösung der Kronschulden, vermittelst der
Oill'e 6'amor-lillemenr, die ihre eigne Zugän-
ge angewiesen hatte, und die der Abbe' ander-
wärts brauchte. Er drang mit eben den neuen
Auflagen durch, denen er sich zu des Herrn
d'Invau Zelten widersezt hakte. Er beschule
den verhaßten Billard, und ließ bald darauf
einen Brief bekannt machen, worinn er an-
zeigte, man verdächtigte ihn, daß er die Zinfe
der königlichen Schuldfchriften zu verringern
gedachte: wider solches falsches Gerücht ver-
wahrte er sich feyerlich. Die Tinte zum
Briefe war kaum trocken, da er den i8. Febr.
und i. Merz 177V. zuerst die Abzahlung auf-
schob. Die Billers (^e8 terme8 ^enersles,
und dann die Schuldfchriften, die auf die all-
gemeinen Einkünfte der Finanzen, auf die ver-
einigten großen Pachten, auf die Posipachr,
und auf andre königliche Einkünfte angewiesen
P r waren,
loading ...