Allgemeines kritisches Archiv — 1.1777

Seite: 363
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kanten Künste und Handgriffe besitzen, die sie
ihm nicht eröfner haben, und daß er auch diese
Geheimnisse entdecken sollte, kann seine Pflicht
nicht seyn. Allerdings habe ein allzufrüh verstör»
bener M. d'AUemagne auf eine viel einfachere
Weise Vitriolöl verfertigt, als die Engländer,
und ein M- de la Folie mache nunmehr im Gross
sen Schwefelgeist, vermittelst eines ganzen mit
Bley überzogenen Zimmers, das wie eine Glocke
diene: er habe schon bis iZvo Centner sauren
Geistes verfertigt, ohne daß das Bley etwas ge-
litten harre. In der Holkerschen Fabrik werde
das Vitriolöl eben so gut, und in nicht höherm
Preise verfertigt, als in England. Was Herr
du Hamel zum ersten Theilc dienliches gewußt
habe, sey von ihm dem Herrn Demachy mitge-
theilt worden. Das sogenannte Laboratorium
zum Braudteweinbrcnnen. Man nehme in Nor-
den die kupfernen Gefässe nicht genug in acht.
Der Weinbrandtewein. Herr D> hat dreyerley
Weine in Ansehung der Menge des Brandte-
weinö verglichen, den man davon erhält. Der
Burgunder habe weniger als einen Drittel schwa-
chen Geistes gegeben. Der Wein aus Poitou
mehr als die Hälfte und starker, und der färben-
de rothe Languedokische einen Drittel, der doch
allemal angebrennt geschmeckt habe. (Herr D°
hätte weit mehrere und genauere Erfahrungen
beym Neumann gefunden, sie sind auch merk-
würdig, weil bey weitem nicht die berühmtesten
Meine den meisten Geist liefern. Wir haben
keine
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