Allgemeines kritisches Archiv — 1.1777

Seite: 431
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für ein Verbrechen, ein altes Buch, das viel
Gutes in sich enthält, umzuarbeiten, nm es
gemeinnütziger zu machen? Sind nicht mehr
Beispiele da? Er gesteht ja selbst in der Folge
zu, daß die jetzigen Umstande der Zeit einen
ganz andern Vortrag der Sache als damals,
da Joh. Arnd schrieb, erfodern? Damals,
das sind des Vers, eigene Worte, wurden ge-
wiße Grundsätze der Religion nicht so bestrit-
ten, wie jezr: man konnte sie also ohne Be-
denken voraussetzen, und darauf weiter bauen.
Jezk muß man viele Grundsätze genauer be-
stimmen, Einwendungen heben, und durch
tüchtige Beweise außer Zweifel setzen. Doch
damit wir uns bey der Vorrede nicht zu lange
aufhalten, so wollen wir unsren Lesern den
Inhalt dieses ganzen Werks anzeigeu. Er be-
stehet aus ZO Abhandlungen. In der ersten
zeigt der Hr. Vers, worinnen das wahre Chri-
stenthum besteht. D Die Vortresiichkeit des-
selben. z) Die Seltenheit und Hindetniß'e
desselben. 4 u. 5) Die Nothwendigkeir des-
selben. 6) Die Mittel zu dessen Beförderung.
7) Ob die Ueberzeugung von der Wahrheit und
Göttlichkeit der heil. Schrift durch Beweise
und Vernunftschlüße zum Christenthum noth-
wendig sey? 8) Die Selbsterkenntnis. 9)
Die natürliche Tugendhaftigkeit, iou. n)Die
Erkenntnis und Bereuung der Sünden. 12 u.
i?) D-'e Mittel zur Buße. 14 u. 15) Die
Wirkungen der Buße. 16) Warum, und wie
Reue
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