Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

Seite: 179
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Werke der Kunst. Die reichen Eisensteine hal-
ten nicht über 7^. VonZrrnehmung der Schwe-
re in den metallischen Kalchen. Das Brennbare
scheine das Gewicht zu vermehren, weil es die
eigentlichen metallenen Theile näher zusammen
bringe, und der metallischen Erde Verhältniß
vermindere. Kaltbrüchiges Eisen kömmt von ei-
ner schlackichten Unart, rochbrüchiges von Schwe-
fel, oder von Kupfer, oder von beyden: es sey
doch zähe, wenn es kalt geschmiedet werde. Der
Braunstein habe weniges und unartiges Eisen
bey sich / so auch der Wolfram. Es gebe ein
schöner blauer Ocher, wie Berlinerblau, der nichts
vom Kupfer halte. Der Galmeystein sey meh-
rentheils eisenhaltig. Es gebe ganze Stämme
mit Rinde, Aesten und Zweigen von Eisenstein,
die dem verwitterten Holze ähnlich sehen. Der
Magnet sey ein reicher Eisenstein, (welches gerade
zu andern widersprochen wird). Wenige Eisen-
steine lassen sich vom Magnet anziehen, ehe sie
geröstet worden sind: auch unter den reichsten Ei-
sensteinen, (also sind nicht alle nordische Eisenerze
magnetisch, im Gegensatz gegen die südlichen
dem Magnet nicht gehorchenden Eisensteine). Das
Eisen im Blute des Menschen ist erst nach dem
Rösten magnetisch. Je mehr Brennbares beym
Eisen ist, je stärker und länger es das Feuer aus-
gehalten hat, je stärker ist es magnetisch. Das
Elsen allein gelange unter allen Metallen ohne
Schmelzfeuer zu seiner metallischen Vollkommen-
heit. Die Kupfererze: die mit Eisen versezren
M 2 Arten
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