Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

Seite: 268
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeines_kritisches_archiv1777a/0284
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
268


Köllnischer Erde, die unter eine Muffel
können geschoben werden; diese Kasten füllt
er mit Borax, und laßt unter dem Muffel
den Borax abschaumcn, biß er calcinirk.
Nach seiner Mennung ist die eingemischte
glasartige Erde ein wesentlicher Bestandcheil
des Sedativsalzeö , folglich ist der Borax
ein aus Saure, Kieselerde, Laugensalz, und
einiger Fettigkeit zusammengesetztes Laugensalz.
Uns scheint es fast unwahrscheinlich, daß die
Kalk- und Thonerde nicht sollten ursprüngli-
che Erde seyn. Auch hier erklärt sich Herr
W für die Lehre des Feuerwesenö oder der
fetten Säure, und bestreitet die Theorie der
fixen Luft. — Beym Bergöl wird ange-
merkt, daß es auch umweir Zelle im Han-
riöverischen gefunden werde. Die Beschrei-
bung von den Bergölquellen aus Gmelins
Reisen, verdienten auch hier in Betracht ge-
zogen zu werden. Ein gutes Register macht
Lies Buch doppelt brauchbar. Man siehet
auch aus den wenigen Anmerkungen, deren


9-.

H





wir hier haben erwähnen können, wie groß
die Verdienste des Herrn W. bey dieser
Übersetzung sind. Die dritte und vierte
Abkheilung des zweyren Theils sind auch be-
reits herauögekommen.
(Leipr. N.Gel. Zeit. Meö Stück.)
loading ...