Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

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„ thums wegen viel Aufmerksamkeit verdie-
,, nendeS Gedicht; das erste, was in einer
„ der noch jetztlebenden Sprachen geschrieben,
„ Sönheiten und Nachdruck hat; dreysig
„ Verse vielleicht, aus den iZOQO so er
„ machte, ausgewahlt, würden auch dem Arios
„ sto nicht verunstalten. " — S. 129. Dia-
logen des Maximus von Madaura. Wo ich
nicht irre, denn Ketzermachen ist wohl sonst
meine Sache nicht, eine Vertheydigung des
seiner» Pantheismus, jener uralten Religion
der Weisen der Vorwelk, vom Lokrensischen
Timäus an bis auf Synesius herunter. —
S. 155 Briefe eines französischen Edelmanns,
auf einer Reife durch die Schweitz, an seine
Mutter. Hier sagt der Briefsteller vom
Herrn von Voltaire: „ Sie können sich kei-
„ nen Begriff von seinen Ausgaben und Gut-
„ rharen machen. Er ist Fürst und Vater
„ des Landes so er bewohnt; er ist das Glück
,, aller derer die er umgiebt, und in eben dem
„ hohen Grade guter Hausvater, als er es
„ Dichter ist. Wenn man ihn theilte, und
„ ich auf der einen Seite den Mann den ich
„ las, und auf der andern den, den ich hör-
„ re, sähe, so wüste ich nicht auf wen ich zu-
„ laufen würde. Seine Verleger mögen rhn
„ noch so schön drucken, die beste Ausgabe
,, seiner Bücher bleibt immer er selbst."
Sollte wohl der Alte, das von sich selbst ge-
sagt haben? — S. iL6 Vries an Abbe
OliveL
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