Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

Seite: 303
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeines_kritisches_archiv1777a/0319
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
vel (diesem ist Voltairens Name vorgedruckt)
über die frarizösische Sprache. Der klaßische
Schriftsteller sezt stch hier muthig der eingerisse-
nen Kostbarkeil des Stiles entgegen. Ln^iac
Vi8-ä-vi8 6e moi; II ft: rnenaAeair vi8-ä->
vi8 cle fte8 rivaux; LI eraic fter vi8-ä-vi8 6s
fte8 ftuperieui8 nnd alle jene kostbare v>8 3-vis
die in den neuesten Modeschrifren der Franzos
sen brilliren; das paiftfte und mistiftä, die
cou^e der Tragödien u. d. m. bekommen hier
ihre verdiente Abfertigung. — S. 226
Ein anderer Brief Voltairens an Olivet:
Ueber die Fehler des Corneille, (die denn
wohl nicht zu leugnen sind, wenn auch ek
sie zuweilen überrreibk.) Noch ein anderes
kleines Dito , folgt S. 22z unter dem
Namen eines Mitgliedes der Akademie zu
Lyon , wo besonders der arme ClcmenL
eine sehr üble Rolle spielt, den er so gar
in einem andern dichterischen Aufsatz, ver-
dammet am Piedestal seiner Sratue, un-
ter dem Bild einer Nachteule vorgestellk
zu werden. Das Gedicht, in dem dieser
bittere Zug sich befindet , ist nur Frag-
ment , und mir dem Namen eines ge-
wissen Chevalier de Cvbreres überschrie-
ben. Nachdem der Verfasser den Homer/
wie ich glaube sehr richtig geschildert, so
fährt er so fort:
loading ...