Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

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u. f. Seiten gefällt uns überaus wohl, und be-
sonders der Schluß. In dem letzten Chore
zeigt uns der Herr Verfasser, daß auch ein
sonst so hart beschriener Ton gar wohl einen
sanften schleichenden Gesang vertragt. Bey
den vielen Chören in diesem Drama verliert
zwar der Liebhaber in Ansehung der Arien et-
was, doch wird dieser Verlust reichlich ersetzt,
wenn man die Chöre vollstimmig ausführen
hört. Freylich mußte hie rind da ein blosser
Klavierauszug etwgs leer auefallen, da es
nicht möglich ist, alle Schönheiten des Acc.
bequem in einen Auszug zu drangen. Wir
dürfen der Kürze wegen weiter nichts mehr
hiervoll sagen, sondern fügen nur noch den
Wunsch hinzu, bald mehrere Stücke von die-
ser Arr zu sehen, wozu uns Herr R- Hofnung
zu machen scheint.
(Hall. Gel. Zeit. -6tes Stück.)
Bey der Typographischen Gesellschaft in
Bern: Theatralische Werke von Carlo
Gozzi, aus dem Italienischen über-
setzt : Erster Theis, zo B. in groß 8-
Der Graf Gozzi gehöre unter die Epoche-
machenden Genies. Dank dem Ueberfetzer,
der die Deutschen Mit diesem Mann bekannt
zu machen sucht; einem Mann, dem Shake-
Z ; spmcs
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