Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

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chischen Handschriften, und ihreUebereinstim-
mnng mit den Lesearten der lateinischen Kirche,
gesehen, ohne allemal den innern Werrh der
Handschriften, und die Recension, nach wel-
cher sie geschrieben find, sattsam zu kennen.
Man hat den Lesearten der lateinischen Kirche
nicht allemal ihr gebührendes Ansehen verstär-
ket, und ihr hohes Alter, das alle unsre jezige
Handschriften übersteigt, zuweilen verkannt.
Malt hat das Gebäude einer Geschichte des
griechischen Textes, wozu Mill in den?rv!s-
Avm. T'. den Grund gelegt harre, nicht
weiter ausgeführt. Man ist dem Winke, den
Bengel gab die kyLvnias coäicum aufzusu-
chen, nicht oft gefolgt, bis der berühmte Hr.
D-Semmler, in seiner hermenevtischen Vor-
bereitung, einen überaus großen Schritt lhar,
und mir ung aublicher Mühe zeigte, welche
Handschriften aus einer oder verschiedenen Re-
censionen geflossen wären, und wie viel Stim-
men man folglich für diese oder jene Lesart ei-
gentlich rechnen könnte. Jezt fängt Hr. D»
Griesbach an, den Entschluß, eine biltoriam
rexrus ArsLci zu schreiben, in Erfül¬
lung zu bringen, und liefert:
--r/E curarum in bittoriam rexrus ^rgeei
liolarum paulinsrum, welches seine neuliche
Doktord sputation gewesen ist. Die Geschichte
des griechischen Textes schreiben, heißt so viel,
als durch alle Jahrhunderte zeigen, was dieser
Text für Veränderungen erlitten hat, und folg-
Aas lich.
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