Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

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wo vom Ursprung der Negierung mehr nach
Hypothesen als nach (beschichte geredet wird.
Nicht zu gedenken, daß selbst die hier zum
Grund gelegte Fakta lange noch nicht so studiere
sind, daß sich daraus schon ein lUuternchrder
§cstmdeu Vernunft zusammenseyen ließ. Ei-
nige wenige Beobachtungen aus Reksebeschrei-
Hungen, deren Vers, oft flüchtig und einseitig
genug beobachtet haben, möchten schwerlich hier
zureichen; bey der Geschichte der Menschheit,
sollten wir auch denken, würde ein sorgfältiger
Studium der ältesten Geschichte in der Bibel
mehr Stoff zu sichern Schlüßen geliefert ha-
ben. — Ueberhaupt dünkt uns in diesem Buch
zu viel gefammlet zu seyn, und manche Sa-
chen Hatteil wohl schwerlich hier eine Stelle be-
kommen, oder der Hr. Vers, den Gang genom-
men, den er genommen hak, wenn nicht einige
neuere Schriftsteller, die er zu sehr zu Weg-
weisern angenommen hat, als Home/ Fergu-
son/ Ifellu/ Bonnet/ Flöget/ und andre,
ihn auf ihre Serke gezogen hatten. — Selbst
daher scheinen einige besondere Erklärungen ent-
standen zu seyn, die nicht leicht die Probe aus-
halten dürften, z. B. wenn S-9Z. der Ge-
schmack erklärt wird durch „das Talent, wo-
durch der Eitz durch eine lebhafte Unterschei-
dung und schnelle Empfindung das Schöne mit
ausnehmender und wollüstiger Empfindlichkeit
wahrnimmr" S:9>: „Sinnliche Gegenstän-
de mit aller Kraft der Harmonie der Rede sinn-
lich
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