Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

Seite: 417
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welchem der Herausgeber, neben der guten
kritischen Behandlung, auch erklärende An»
merkungen bevgefügt hak. Es ist dasselbe in
dren Theile und 222 Kapitel eingerheilt, wel-
che hier sämtlich abgedruckt worden, wenn
gleich bey dem Abdrucke selbst diese Theile nicht
abgesetzt, und die Numern der Karirel nicht
beygesügt sind, ja sogar auf den Bogentiteln
durch das ganze Werk: Erster Tail stehet;
welches einen flüchtigen Leser leicht verleiten
könnte, das Werk für unvollendet zu halten.
Nach den Regeln der Geschichte ist nun frei-
lich das Buch nicht abgefaßt, und die lang-
weilige und schleppende KanZlevschreibark des
kaiserl. Geheimschreibers, die überall durch-
schimmert , wird niemanden behagen, der
nicht ein Vergnügen daran sinder, die Sn
und Gebrauche der Vorzeit zu studieren, und
einen Alkvater in der ganzen Einfalt und Red-
lichkeit seines Jahrhunderts sprechen zu hören.
Auch wird man eben nicht viele wichtige und
historische Wahrheiten daraus lernen. Doch
kann ein aufmerksamer Forscher zur Geschichte
der Denkungsart und Gebräuche jenes Zeit-
alters manches daraus sammeln, und in An-
sehung des letztem Punktes können die schö-
nen Holzschnitte vieles erläutern. Auch der
Sprachforscher wird nicht teer ausgehen. —
Die Geschichte selbst fangt ziemlich weit oben
an, nämlich von der Anwerbung Frie-
drichs UI. um seine Gemahlin Eleonore
Zweyt. S. Dd aus
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