Allgemeines kritisches Archiv — 2.1777

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rufen werden, um auf dem Abend in Bereit-
schaft zu fer/n und keiner weitern Vorbereitung
bedürfen, als daß sie sich nur fehen lassen."
Im lezrern Kapitel thur der Verf. noch einige
Beobachtungen hinzu, die sich unmittelbar auf
das Privatleben und den Umgana eines Schau-
spielers beziehen. Das Resultat derselben ist:
ein guter moralischer Charakter giebt dem Stan-
de eines Schauspielers Würde und Achtung.—
Diese drey Kapitel, die viel praktische Regeln
enthalten, die nicht zu oft genug eingeschärft
werden können, verdienen von jedem jungen
Schauspieler, dem es um Ehre zu rhun ist,
recht sehr beherzigt zu werden.
DerlLitter. Wochenbl. ir. Stück-

Gelehrte Nachrichten.
1. Aus einer Brochüre von s6 Seit, in 8.
D. Ioh Aug. Urlsjpcrgers Ermunterungs-
und Abschiedswort an die ihm werthgewesene
Pfarrgemeiue zum heil. Kreutz rc- Augsburg,
1776. lernen wir, daß gedachter Herr Senior
U. daselbst wirklich fein Amt niedergelegt habe
und privatisier.
2. Zu Bern giebt Herr Gottlieb Ema^
nuel von Haller, des großen Albrechts Sohn,
ein schweizerisches Münzcabinec heraus.
g. Zu Clausthal hat He. Generalsuper-
inrendent Georg Christoph Dahme 6 Pre-
digten
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