Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

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Kehlkopf an den Schlund andrücken, auf das
die Luft nicht in den Magen gehe. Es sey
auch ganz möglich, mit einer krummen Röhre
hinter den Kehldeckel zu kommen, fo daß der
Zeigesinger die Röhre leite, bis daß ihr Ende
über die Spitze des Zeigesingers herausrage,
worauf man die Röhre fallen läßt. Hr. M.
nimmt dazu einen Katheter, in welchen er die
Luft Mik einer Spritze treibt. Endlich die
Aderlässe an der Halsader zeitlich vorgenom-
men. Ehe, daß der Kranke Athem hole und
schlinge, solle man mcht versuchen, ihn etwas
trinken zu lassen.
Die Policey hak auf diese Vorstellung
hin einen Kaufmann ernannt, bey dem man
die Spritze und andre nolhwendige Werk-
zeuge zu kaufen findet, und man fchlägr vor,
Preist auf die Rettung der Ertrunkenen zu
setzen, eine halbe Krone für denjenigen, der
die Nachricht bringt, zwey Guineen und bey
der glücklichen Rettung vier, demjenigen, der
nach der Vorschrift einen Ertrunkenen geret-
tet, und eine Guiuee für den, der zur Ret-
tung sein Haus her-gegeben hat. Ist rn groß
Ocl. auf 47 S. abgedruckk-
Gött gel. Anr> rr. Stück.


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