Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

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und Theol. Deck, über die Trägheit der Ma-
terie, in so wen sie das Tenkungsvermögen
auoschliessen soll Hr. Euler hat diesen Be-
weis für die Immaterialnat der Seele gege-
ben. Wie viel gegen ihn einzuwenden ist,
wird hier gezeigt, ohne deswegen den Materia-
lismus zu unterstützen, gegen den andere Grün-
de angeführt werden. VM. Iofeph Bened.
Heyrenbach, der K. K- Hofbibl. Custos, von
der Lage des Grunzwitengau. Dieser PaguS
kömmt bisher nur in zwey Urkunden vor, da-
her wagt Hr. H. nicht, sich in eine deutliche
Topographie desselben einzulassen, halt aber
für gewiß, daß er in Oesterreich unter der Ens
zu fachen fey. IX. von Herbert, Mulhmas,
sungen von Entstehung der Bergkrystalle.
Hr. von H. sah einigemal durch ein Mikroskop,
wie sich im Wasser die schon gebildeten doch
noch sehr kleinen Salpeterkrystallen bey plötzli-
cher Abkühlung nicht nach dem nächsten Wege
zusammen begaben , sondern Wendungen
machten, daß nur gewisse Theile mit gewissen
sich zusammenfügten, andre wie einander auö-
zuweichen schienen, als ob diese Theilchen
auch Pole hatten, wie Magnete. Hr. Eder,
Lehrer der Mineralogie am K. K. Theresiano,
besaß einen Krystall mit eingeschossenem Was-
ser. Auf Hr. von H. Vorschlag eröfneten sie
ihn behutsam, sammleten die Feuchtigkeit auf
reine Glaser, und erhielten zehn Tröpfchen,
die nach langsamer Verdünstung am Ran-
de,
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