Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

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logie und den Bcywörrern hinreichend zu bewei-
sen. Dieser Saß ist auch für das Beste der
Kirche, nach seiner Meynung, sehr zuträglich.
In dem zweyten Tbeile geht er die verschiednen
Eintheilungen der Prälaten, ihr Territorium und
DiöceS, durch, und nun lößt er die Hauptfrage
selbst verneinend auf, welches man von einem
Kurialisten nicht anders erwarten konnte. Seine
Meynung bewcißl er durch Gründe von dem
Stande der Prälaten und ihrer Unfähigkeit/ von
der Naurr der poreckacis mckmarum reAUiiE,
von den Koncilienschlüssen, den Entscheidungen
der römischen Rota/ den Deerelen der Kongre-
gation des heil. Koucilium und selbst den Grund-
sätzen der Religion. Selbst der unfürdenkliche
Besitz, und die daraus entstehende Vermttlhung
für ein päbstliches Privilegium/ reichen nicht
hin, dem Prälaten dieses Recht zu verschaffen.
Nur ein ausdrückliches Privilegium des Pabsts
sey dieses zu thuu im Stande. Die dem Verf.
entgegenftehende Dekretalen L. 15. und 18. X.
cke praelLript. und c. 7. priuü. 6. erklärt
derselbe in dem dritten Theile von einer blos paf-
siiveu Exemtion , führt daun einige Kanonisten
für die bejahende Meynung an, deren Gründe
er zugleich widerlegt, und geht hernach die Aus-
sprüche der römischen Noca und die Schlüsse dec
Kongregation des Konsilium durch. Zuletzt wer-
den alle Veränderungen, welche das truenkini-
sche Koncilium in Ansehung der Prälaten und
ihrer einzelnen Rechte gemacht har, nn vierten
Dritter L. H Theile
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