Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

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Diese Wonne und Zier ist Demoiselle Gluck,
über deren frühzeitigen Tod auch das folgende
Gedicht klagt. Es ist von Hm. Hafchka, mit
dem wir unsere Leser doch auch bekannt machen
müssen, zumal er den meisten Anrheil an die-
sem Journal zu haben scheint, und sie ihn schwer-
lich schon kennen dürften».
Schauerumflossen espeu herab,
Brütet mein Harm ob ihrem Grab,
Er mag schon ewig brüten mein Harm,
Nie wird sie doch wieder da unter mir warm!
Kalt ist ihr Herz, wie dieser Grund,
Kalt bleibts fürbaß, und ewig stumm ihr Mund-
Dort knickt der Lenzsturm ein Veilchen um:
Sink hin? — Sank sie doch auch die Bluml
Hebt nicmal wieder ihr ^chtbraun Haar
Zum Morgen auf, bescheren so ganz und gar! —
Die prosaische Aufsatze verrathen das lebhafte
Genie und den Witz des Hrn. Nach Niedel.
Wir wollen die wichtigsten anzeigen. Beur-
theilnng des philamropinischen Erziehungsplans
Lu Marjchlm. Folgende Stelle ist uns ausge-
fallen:. „Hr. D. Bahrdc unterrichtet in der
„Religion, Philosophie, Theorie der Gesund-
„ heussorge, Physik und Larinirat. Die Relia
„gion des Hrn. Doktors kennen wir nicht, aber
„seine Philosophie, Physik und Lakinitar, muß
„er selbst erst kürzlich gelernt haben; denn sonst
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