Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

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haben» Wir mißbilligen dicß nicht an ihm
allein, sondern können auch auf protestantische
Schriften verweisen, darinn man Theologie
nennt, wo man von Religion reden sollte, theo-
logisch nud christlich als synonimische Ausdrücke
ansteht, Beweißsiellen vom Glauben an Jesum
auslegt/ die nur vom Vertrauen auf Golt han-
deln, und polenüsirt, ehe man über Begriffe einig
ist, bis der Himmel Former oder Störmer her-
führt , die's andern und rufen : Weg mit den
Nebeln — da seht zur Sonn hinauf, wie
sie so rein ist. Zankt nicht bey der Auakoruie dec
christlichen Gesinnung über die Unterschiede von
Glaube, Liebe, Hoffnung, sondern sucht diesen
Sinn. Dann werdet ihr fthen, daß nichts mehr
rm Stande ist, die Seele mit lhätigcr warmec
Liebe und f ohen Erwartungen zu erfüllen, als
die Ueberzeugnug vom Antheil an den göttlichen
Vcrhei ungcn nm Jesu willen. — Der Anhang
will aus dem A. T. die Lehre von der Fortdauer
der Seele nach dem Tod, von der ew;gen Ver-
dammniß, vom animarum, (Ms cliokur
xrnHacorium und von der Glücksceligkeit der
Gerechten nach diesem Leben beweisen. Zum
Wunder sehen wir dieBcweise für dasFegferrer
her: Es. 4, 4- 49, 19- Mich- 7, 8. 9- Ef°
9/ 18. i Sam. zi,6-n. Tob-4, i8»—
Wann einmal über die Kompendien und Syste-
me der brennende Geist kommt, der alles durch-
sucht und sie von dem untauglichen reinigt, dann
ylöcht' es wol helfen: Wer zu seinem Grund
ge-
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