Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

Seite: 281
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeines_kritisches_archiv1777b/0299
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
sund. Verschleime Fälle des Wasserbruchs
in der Geilenscheide. Ein Fall, wo der Gei-
lensack entzündet war. Hr. P. gab den Mohn-
saft. Ein Wasserdruck) mit einer allgemeinen
Verhärtung des Geilen und Nebengeilen, oh-
ne Schmerzen. Man wagte einen Schnitt.
Die Entzündung wurde heftig. Der Mohn-
saft half. und selbst die Beschulst am Geilen
vergieng. Von einem Stosse war einmal der
G^eile hart und der Geilensack blau worden,
aber da die Ursache nur zufällig war, so half
die gewöhnliche Kur entzündeter Theile sehr
bald und leicht. Ein verhärteter Geile, der
verabsäumt wurde, und beym Gebrauch des
Schierlings den Tod verursachte. Die Saa-
menschnur war bis zum halben Weg von der
Niere groß, hart und voll Knoten, ohne an-
dere Krankheit. Ein Fall, wo die geile Seu-
che am Grunde lag, und der Magen kein
Dnecksilber litt, aber das gemässigte Ein-
schmieren half. Ein Wasserbruch in der Gei-
lenscheide wurde durch einen Anfall des Poda-
gra, und durch das unvermeidliche Stillliegen
geeilt. Die Kur. Das Abrapfen. Allemal
muß man den Geilensack da öffnen, wo die
Scheide am weitesten vom Geilen entfernt ist,
und wo folglich das Wasser am häufigsten an-
zutreffen seyn muß. Da zu durchbohren, wo
beyde Theile an einander gewachsen find, ist
allemal unnütz, und kann tödtlich werden.
Allemal, wo das Abrapfen rarhsam ist, solle
S r man
loading ...