Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

Seite: 363
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Geographie des r zten Jahrhunderts ist gleich-
sam das Band zwischen der alten und neuen.
In den Noten ist dis Band gemeiniglich ge-
knüpft, und bemerkt, wie die Stadt in der al-
ten Geographie heißt; dis in ein Paar Zeilen,
wo auf Cellarium und d'Anville, der hier sehr
gebraucht ist, verwiesen werden konnte, sonst
bisweilen ausführlich, E. bey den Städten,
die Griechisch Menelaus, und bey Abulfcda
Damanhur heissen, welches im Coptischcnso Vie!
seyn soll, als Manhurs Stadt. Nur einige
Proben von dem, was man minder bekanntes
findet, doch ohne die vielen Städte zu nennen,
die man in den Geographien Aegyptens vermis-
set, und aus Reisebeschreibungen kennet. Die
Geschichte von Cahira und Fostat wird man
auöAbulfeda treuer lernen, als aus den in Nei-
sebeschreibungcn nacherzählten Sagen: auch ih-
re, und der benachbarten Oerter, Gi»e, Mata-
rea, Lage ist in den Noten aus Reisebeschreibun-
gen erläutert, bisweilen bis auf Kleinigkeiten,
und noch der Name einzelner Gegenden in der
Stadt wieder gefunden. Der Name Aegyp-
tens, Rif/ über den viel Irrungen entstanden
find, ist von Abukfeda deutlicher erklärt, und in
den Noten noch völliger. Die Landschaft Hnuf
oder Gauf, denn der Name bleibt noch unge-
wiß, in der 4z Note erklärt, zu der noch die
Nachrichten von der Hauptstadt Bilbris gehö-
ren. Von dem großen Vegräbnißoree unweit
Asseyan, den Norden fand, bewunderte, abzeich-
nere,
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