Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

Seite: 364
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riete, redet schon Abulfeda, und beschreibt ihn
als einen Begräbnisiore von Märtyrern: er ist
aber nickt mit dem Begräbnißort der christlichen
Märtyrer unweit Eöne zu verwechseln, wie selbst
Sicard gethan har. Von beyden ist in den
Noten umständlich gehandelt. Die Anmerkum
gen zur Beschreibung der drey A!vahat sind
fast eine eigene Abhandlung. Alvahar sind die
Oases der Griechen, fruchtbare Gegenden mit,
reu in Sandwüsten, (oder wie Araber und Grie-
chen sie nennen, Inseln in Sandwüsten) etliche
Tagereisen auf der Westseite des Nils; die
nördlichste von ihnen besuchte Alexander der
Grosse wegen des Orakels des Jupiter Ammon;
im Jure und in der Kirchengefchichte kommen
sie als Verweisiingsörker der Miffelhäker und
Ketzer, auch Nestorii, vor. Hr. M. hak sie aus
den Griechen, Lateinern, Arabern, und einigen
Nachrichten neuerer Reifenden, deren keiner
dock wirklich dahin gekommen ist, sondern nur
in Aegypten von ihnen gehört hatten, ausführ-
lich beschrieben. Dabey ist die Uebereinstim,
mung einiger Nachrichten, die Curtius giebt,
mit dem vorhin nicht verstandenen Abulfeda,
das auffallendste, nur werden die Sachen we-
niger wunderbar, als bey Curcio. Noch merk,
würdiger ist beynahe, daß über die mittelste At-
vahate die Karavane von Osjut und Monfalut
in Aegypten ihren Weg nach Dongala , und so
weiter nach Sennaar nimmt. Wie oft hat man
gesucht, nach Habeffinien zu kommen? Könige,
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