Allgemeines kritisches Archiv — 3.1777

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sche Schauspieler, Eckhsf, dem Theater nicht
weniger durch sein gutes Leben, als durch seine
großen Talente in die Schauspielerkunst/ Ehre.
Würde nun die Schaubühne eine Anstalt des
Staats, und würde die Wohnung, wo man
Vergnügen sucht, förmlich eine Schule, nicht
nur der Kenntnisse und des Geschmacks, son,
dern auch der Tugend; würde das Amt eines
Schauspielers öffentlich geehrt, und sähe man
bey der Wahl eines Schauspielers oder einer
Schauspielerin vorzüglich auf einen unsträfli-
chen Wandel: so würde es gar nicht schwer
werden, sehr würdige Menschen dazu zu er-
halten." Der Raum erlaubet uns nicht,
mehr Stellen aus diesem Programm, das bey
Gelegenheit einiger im Febr. 1770 von Olden-
burgischen Schülern aufgeführten dramatischen
Stücke geschrieben ist, auszuzeichnen. 5)
Von den Einflüssen der Wahrheit in die
menschliche Glückseligkeit. 6) Gedanken über
den Luxus. 7) Von den Einflüssen, welche
die Art, wie Schullehrer beurtheilek werden,
in das Schul- und Erziehungsgefchäfte hat.
8) Anmerkungen über die seine Abhandlung
von Vocabellernen betreffende Rezension, wel-
che sich im ein und zwanzigste« Stück von G.
R- Klotzens teutfcher Bibliothek der schönen
Wissenschaften befindet. 9) Abschiedsrede von
den Vorteilen und Vergnügungen, welche
Eltern im Unterrichte und in der Bildung dec
Jugend von Schullehrern voraus haben, iv)

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