Allgemeines kritisches Archiv — 4.1777

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pilly und zumal des M. Valmont werden an-
gezeigt. Man baut auf S« Domingue keinen
Taback und kein Rncu. Die großen Produkte
der Insel: der Zucker, mit einer Beschreibung
der Handgriffe- Der Caffee, von welchem
Man jährlich zwey Ecndten einsammelt: wie
Man das Weiche und Saftige von der Bohne
absondere, und die Hülsen mit einem Wind-
züge wegtreibe. Der Caffee gilt auf der Insel
9 bis is S-, welches noch ein ziemlicher Preiß
ist: er ist grünlicht. Der Indigo und dessen
Zubereitung. Die Baumwolle von einer zum
Baum erwachsenden Gattung. Die vielen
Feinde dieses Baums. Der Verfasser räch
an, Cochenille zu bauen, deren es genug auf
der Insel gebe, und die doch in drey Erndten
nur im Königreich Mexico den Spaniern 15
bis l 6 Millionen jährlich einbringe. Der Sei-
denbau wäre auch möglich. Die guten und
minder löblichen Eigenschaften der Einwohner.
Sie sevn der Weiberliebe ergeben, und den-
noch eifersüchtig, wenn sie verehlichr sind.
Die Frauen seyn stolz und gegen die Bedien-
ten g ausam, dabey vollkommen müssig. Man
mißhandelt die Sklaven und gönnt ihnen, ih-
ren Unterhalt sich zu verschaffen, nur den
Sonntag und die Festtage. Man habe doch
schimmernde Beyffiele ihrer Standhaftigkeit
und Treue gegen ihre Herrschaft: der Verfas,
ser selbst ist einem Sklaven das Leben schuldig.
Die Topographie, mehrentheils aus dem )our-
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