Allgemeines kritisches Archiv — 4.1777

Seite: 115
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeines_kritisches_archiv1777c/0131
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
einen Winkel macken zu lassen, ist bey der
Probe An. 1774- sehr übel ausgefallen. Der
Mühlstein, vernicht ohne Ordnung ausgesto-
chen sevn muß, sondern die Gruben wieSrrah,
len aussehen sollen- Je gröberes Mehl man
verlangt, je enger und kleiner an einander kön-
nen diese Strahlen seyn. Wenn der Stein
ungleich schwer ist, so muß man dem leichtern
Theile mit Bleu das Gleichgewicht verschaffen-
Die Siebe, zumal die Luftkiste, die in Helvetien
gebräuchlich, und die beste Erfindung ist, das
Gerraid zu reinigen. Das Betiteln, das einen
sehr großen Einfluß auf das ökonomische oder
vorteilhaftere Mahlen hat. Man braucht da-
zu einen wollenen ^eug von verschiedener Fein/
heit, den Hr. B- den seidenen Beuteln verzieht,
die allzugeschwind sich beschmutzen, und alsdann
unbrauchbar werden: der obere Beutel müsse
unumgänglich von Wolle seyn, der linkere kann
von Seide gemacht werden. T es Hrn. Ma,
lonin Werk über das Gerraidmahlen sey voller
Icrrhümer. Man kann eine jede gemeine
Mühle mit geringen Unkosten zur ökonomischen
Mühle machen, wie Hr. B- bestimmt; der
Mühlstein muß dazu allerdings Slrahlenweise
ausgestochen werden, man essorderc einen Ben-
kel mehr, und der untere Betitel muss nach dem
Unterschied des Mehles von Seide, O,ur'ntM
und Canefaß seyn. Wie viel Mehl man durch
das ökonomische Mahlen herausbrmge: derSe-
kier Zieht isvPf, an dreyerley Arten Mehl,
H Z ssPl-
loading ...