Allgemeines kritisches Archiv — 4.1777

Seite: 296
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Quart, ohne Zuschrift und eine 84 S.
Lange Vorrede.
Die chaldaischcn Christen haben seit ihrer
Trennung von den andern morgenländischen
Christen, welche die Schlüsse der Kirchenver-
sammlungen von Ephesus und Chalcedon an-
nehmen, unter sich ein Oberhaupt gehabt, wel-
ches sie den Katholiknm, nachhero auch den Pa-
triarchen nennen. In den altern Zeiten haben
sie zu Seleucien und Cr.esiphon ihren Sch ge-
habt, und ob sie gleich diesen nachhero öfters
verändert, dennoch davon und, welches einerlei)
ist, von Babel, den Namen beybehalten. Eine
Geschichte dieser Patriarchen ist für die Kir-
chenhistorie ein sehr wichtig Geschenk, und in
dieser Erwartung, in der H.ofnung, viel neues
zu lernen, haben wir dieses Buch nut vieler Vc»
gierde gelesen, sind aber überaus wenig befriedi-
get worden. Das gröste Verdienst, welches
wir dem Verfasser eingestehen müssen, ist dieses,
daß wir nun ein eignes Buch unter diesem Ti-
tel haben, ein eignes Buch, aus welchem man
die Namen, und mehreurheilS etwas weniges
Von den Geschichten der Patriarchen, die von
den chaldaischen Christen gehaltene Synoden
und einen Therl der, auf diesen gemachten,
Verordnungen, und endlich die Namen und
Schriften der unter jedem Patriarchen berühmt
gewordenen Schriftsteller lernen kann. Nächst-
em finden wch im Anhänge einige Beilagen.
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