Allgemeines kritisches Archiv — 4.1777

Seite: 359
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beit ein Dorn im Auge seyn wird, so wollen
wir unfern Lesern nur bloß den Inhalt dieser
Schrift anzeigen, und eö denen, welchen der
darinn geführte Beweis wichtig ist, lediglich
zur Beurrheilung überlassen, ob derselbe al-
lenthalben so gründlich geführt ist, als es
der Titel verspricht.
In dem Eingänge handelt der Verfas-
ser von der eigentlichen Absicht dieser Schrift,
rühmt die Wohlthaten, die er von der Krone
Dannemark genossen, und versichert, daß ihm
bey seiner Arbeit Treue und Aufrichtigkeit die
Feder geführt haben. So viel ist nicht zu
läugnen, daß diese Schrift mit vielem Fleisse
und mit vieler Mühe ausgearbeitek worden,
und daß sie von der großen Belesenheit ihres
Verfassers zeuget. In dec ersten Abthet>
lung wird die Frage untersucht: ob Dänne-
mark unter den Fränkischen und Sächsischen
Kaysern dem Teutschen Reiche unterwürfig
oder zinsbar gewesen sey? Diese Frage wird
gegen die Behauptungen verschiedener Schrift-
steller verneinet, und es werden hier alle
Gründe dafür und dagegen ausgestellt.
Zweite Abteilung: Haben die Fränkischen
Kayser aus dem Salischen Stamme, imglei-
chen Lotharüis II. etwas über Dännemark
zu sprechen gehabt? Hier verdienen insonder-
heit die Gründe erwogen zu werden, wodurch
der Verfasser zu behaupten sucht, daß Magnus
Z 4 nicht
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