Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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ten ist bereits düs Original bekannt, in welchem
H. C. als ein würdiger Schn des Hippokrarrs,
die Geschichte der Krausesten, mie ihren Ursa-
chen, Zufällen und Entscheidungen auf das lorg-
fältigste lind genauste erzählt, woraus man nicht
nur alle die Uebel erkennen kernt, denen das
Wolverlei (/Xrnica monrana ^innsei) entgegen
gefezr werden kann; sondern daraus auch zugleich
die Art und die Grade, in welchen die Natur
durch Msthülse des Wolverlei, Krankheiten zu
lindern und zu heilen vermögend ist, erhellen.
Diese werden gegenwärtige Uebersehung voll-
kommen billigen, und sich freuen, daß dadurch
auch den übrigen Arzneykundigen, besonders
aber den Wundärzten die ausnehmend wirksame
Kraft, dieses ausiösendeu und stärkenden Mittels,
dergleichen dre ganze Ar-neykunst kein ähnliches
aufzuweisen hat, rn dem es nicht nur eines der
besten Nervenmittel, sondern auch eines der er-
stell ansiösenden, eröfnenden und annfepttschen
Mittel ist, allgemein bekannt gemach: wor en.
H- Dr. K. war vorzüglkch geschickt, den gemein-
nühigen Gebrauch desselben zu verbreiten; indem
er nicht allein ein Augenzeuge von den wichtigsten
Wahrnehmungen des H C- gewesen, und mit
ihm die meisten bis zur Bewunderung steigenden
Wirkungen des Wolverlei, im Hospital zu Wwn
gemeinschaftlich beobachtet; sondern auch selbst
mehrere Versuche in der Folge damit angestellt,
von denen die merkwürdigsten, wie auch eine
litterarische Geschichte dieses Heilmittels in dec
lesens-
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